TikK-Beiträge in Fachmagazinen
TikK durfte in der Novemberausgabe des Fachmagazin personalSCHWEIZ zum Thema 'Konflikte' einen Artikel zum Umgang mit interkultureller Vielfalt schreiben. Der Artikel kann unten als PDF heruntergeladen werden.
Die Bildungsarbeit von TikK für Verwaltungsangestellte hat Nadine Siegele im komunalmagazin Oktober - November 2017, Nr. 5 beschrieben. Den Artikel finden Sie hier: Interkulturelle Kompetenz: Die Kulturbrille ablegen. Mehr Artikel zur Arbeit von TikK finden sich unter der Rubrik Downloads auf unserer Website.
 

Radio SRF 2 Blickpunkt Religion berichtet über TikK
In der Schweiz leben und arbeiten Angehörige verschiedener Religionen meist friedlich zusammen. Wenns dennoch mal Probleme gibt, kann das Kompetenzzentrum für interkulturelle Konflikte (TikK) beraten. Hier gehts zur Sendung: www.srf.ch/sendungen/blickpunkt-religion/wenns-wegen-der-religion-mal-knallt
 

Das TikK erhält den Gleichstellungspreis der Stadt Zürich!
Der Züricher Stadtrat hat das Engagement von TikK für ein friedliches Zusammenleben in der Schweiz - insbesondere für die Gleichstellung im Migrationskontext - mit dem 20. Gleichstellungspreis geehrt. An der Feier vom 3. Juli 2017 übergab die Stadtpräsidentin Corine Mauch dem TikK-Team den Preis. Das Jurymitglied Tarek Naguib führte durch die Feier im Zürcher Stadthaus und Simone Prodolliet, Geschäftsführerin Eidgenössische Migrationskommission EKM hielt die Laudatio, welche unten nachgelesen werden kann. Der feierliche Anlass wurde von der Jazz- und Pop-Musikerin Brandy Butler und dem Gitarrist Claude Stucki mit thematisch passender Musik umrahmt.

Wir danken der Züricher Stadtpräsidentin, dem Zürcher Stadtrat, der Fachstelle für Gleichstellung und allen übrigen Beteiligten sehr herzlich für den Preis, für die schöne Feier und die anerkennenden Worte!
 
Die Stadtpräsidentin Corine Mauch begrüsst die Gäste
Die Stadtpräsidentin Corine Mauch begrüsst die Gäste
Laudatorin Simone Prodolliet, Geschäftsführerin Eidgenössische Migrationskommission EKM
Laudatorin Simone Prodolliet, Geschäftsführerin Eidgenössische Migrationskommission EKM
Jazz- und Popmusikerin Brandy Butler und Gitarrist Claude Stucki
Jazz- und Popmusikerin Brandy Butler und Gitarrist Claude Stucki
Apéro nach der Preisverleihung im Züricher Stadthaus
Apéro nach der Preisverleihung im Züricher Stadthaus
Silvia Staub-Bernasconi, Gründerin und Vorstandsmitglied von TikK
Silvia Staub-Bernasconi, Gründerin und Vorstandsmitglied von TikK
Hanspeter Fent, Geschäftsleiter TikK
Hanspeter Fent, Geschäftsleiter TikK
 
TikK erhält den Gleichstellungspreis 2017 der Stadt Zürich!

Der Stadtrat würdigt das 22-jährige Engagement des TikK für gewaltfreie Lösungen von interkulturellen Konflikten und das friedliche Zusammenleben zwischen Menschen verschiedener Herkunft, zwischen den Geschlechtern und Generationen.

TikK bietet ratsuchenden Betroffenen und Fachpersonen in Konflikten rund um Rollenvorstellungen im Migrationskontext unentgeltliche Beratung und Begleitung. Themen sind das Gestalten eigener Lebensentwürfe, das Ausleben persönlicher Freiheiten, verbotene Liebesbeziehungen, Zwangsheirat oder weibliche Genitalbeschneidung. Auch in der Bildungsarbeit vermittelt TikK diese Themen zielgruppenspezifisch an Fachpersonen.

Dank dem Beratungsangebot können solche komplexen, häufig von Drohungen und Gewalt begleiteten Krisensituationen aufgefangen und eine Eskalation der Ereignisse verhindert werden. TikK unterstützt und befähigt insbesondere junge Frauen, aber auch Männer: in der Findung von gewaltfreien Lösungen, in der Entwicklung von neuen Perspektiven und im Ausleben eines gleichgestellten Rollenverständnisses. Dabei ist TikK bestrebt bei allen Konfliktparteien - also bei den Ratsuchenden und ihrem familiären Umfeld - Lernprozesse in Gang zu setzen, so dass in kleinen Schritten neue Selbstverständnisse zugelassen und ausgelebt werden können. In nicht verhandelbaren Situationen kann es sein, dass sich die Betroffenen zum Bruch mit der Familie entscheiden. Dann ist unsere Aufgabe die Konsequenzen dieses Schrittes mit den Ratsuchenden zu thematisieren und sie auf ihrem Weg zu begleiten. Falls es die Konstellation zulässt und dies gewünscht wird, unterstützen wir die Ratsuchenden bei der Wiederaufnahme des Kontaktes mit den Familien.

Der Gleichstellungspreis der Stadt Zürich ist mit 20‘000 Franken dotiert und wird TikK im Rahmen einer Feier am 3. Juli 2017 in Anwesenheit von Stadtpräsidentin Corine Mauch und Stadtrat Daniel Leupi verliehen. Wir freuen uns sehr über diese Wertschätzung unserer Arbeit durch die Stadt Zürich und bedanken uns herzlichst dafür!

Mehr Informationen zum Gleichstellungspreis der Stadt Zürich finden Sie auch auf der Website der Stadt Zürich. Eine Übersicht über alle Preisträger_innen finden Sie hier.
 
Sponsorenwanderung
Die von Martin Staub initiierte Sponsorenwanderung zu Gunsten von TikK, die gute Stimmung, die inspirierenden Gespräche unterwegs und die grosszügige Unterstützung von über 100 Sponsoren und Mitwandernden hat uns sehr berührt und bei der eisigen Kälte auch ein bisschen beflügelt. So wurden am 21. Januar 2017 auf der Strecke von Zürich Stauffacher bis nach Kappel am Albis insgesamt 747.5km zu Gunsten von TikK gewandert!
Der Anlass macht uns allen sehr viel Mut unser Engagement für ein friedliches Zusammenleben in einer sich polarisierenden Welt weiterzuführen. Wir danken Martin Staub und Mitwandernden und Sponsoren ganz herzlich für eure Unterstützung - ihr seid grossartig!

Mehr Impressionen von der Wanderung findet ihr auf der TikK Facebookseite
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Zwanzig Jahre TikK
Am 10. November 2015 feierte TikK sein zwanzigjähriges Bestehen. Zu unserer grossen Freude sind gegen 200 Personen aus verschiedenen Gesellschaftsschichten und unterschiedlichen Berufsgattungen der Einladung gefolgt. Diese Vielfalt zeigt wie breit abgestützt TikK ist, so der Vereinspräsident Peter Binz.
Der Moderator Oskar Seiler, Redactur beim RTR Radiotelevisiun Svizra Rumantscha führte gekonnt und einfühlsam durch den Abend. Die Festivitäten wurden von musikalischen Beiträgen der Claudia Masika Band umrahmt und gipfelten in einem Apéro riche. Folgende Gäste würdigten die Arbeit von TikK: Regierungsrat Mario Fehr, die Präsidentin des Schweizerischen Roten Kreuzes Dr. h.c. Kreuzes Annemarie Huber-Hotz, der langjährige Weggefährte Dr. Robert Karrer, Stv. Polizeikommandant Roland Hemmi und der Leiter der Fachstelle für Rassismusbekämpfung Dr. Michele Galizia. Die Reden finden Sie hier, mehr Informationen und Impressionen zum zwanzigsten Jubiläum finden Sie nächstens in unserem Newsletter.

Regierungsrat Mario Fehr wies darauf hin, dass die aktuellen Ereignisse in der Welt, sowohl unsere Strukturen als auch unsere Gesellschaft vor grosse Herausforderungen stellen. Dies zeige wie wichtig ein Kompetenzzentrum für interkulturelle Konflikte sei. Er sei froh, in dieser Hinsicht auf eine so kompetente Unterstützung zählen zu können und dankte dem TikK-Team mit folgenden Worten: ‚Ihr Engagement ist ein Geschenk für unsere Gesellschaft. Sie leisten viel, sehr viel. Dafür danke ich Ihnen ganz herzlich!’
 
Auch wir danken herzlich! Unseren langjährigen Wegbegleitern, Finanzgebern, Projektpartnern vom Bund, Kantonen, Städten, Gemeinden, sowie Auftraggeberinnen aus der Privatwirtschaft für das TikK entgegengebrachte Vertrauen und ihre Unterstützung, aber auch für das schöne Fest, die Glückwünsche, die anerkennenden Worte und die Zeit, welche sich unsere Gäste genommen haben, sagen wir herzlichen Dank! Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit auch in Zukunft mit Ihnen!
 
Partnerschaft TikK und SRK
Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) und das Kompetenzzentrum für interkulturelle Konflikte (TikK) arbeiten ab sofort zusammen. Die Partnerschaft wurde vorerst für drei Jahre vereinbart.
 
Die neue Partnerschaft zwischen SRK und TikK ermöglicht koordinierte Aktivitäten im Bereich Integration und die gemeinsame Entwicklung und Optimierung der Angebote. Die Gremien von SRK und TikK haben in den vergangenen Wochen der Partnerschaftsvereinbarung zugestimmt. Sie gilt für die kommenden drei Jahre. Mit der TikK-Partnerschaft kann sich das SRK in neuen Bereichen seines Kerngeschäftsfelds Integration positionieren.
 
„Das ist eine klassische Win-Win-Situation“, sagen Christine Kopp, Leiterin des Departements Gesundheit und Integration beim SRK, und Hanspeter Fent, Geschäftsleiter TikK. Beide sind erfreut, dass zwei erfolgreiche Organisationen durch gegenseitigen Austausch noch stärker werden.
 
Das SRK schuf sich mit seinen Integrationsangeboten (zum Beispiel das Projekt „mitten unter uns“ für die Integration von Kindern, „femmes Tische“ in Zürich, das „eins zu eins“-Coaching für Migrantinnen und Migranten in Graubünden, die interkulturelle Bibliothek in Genf oder das Nähatelier für Migrantinnen in Basel), seinen Angeboten und Publikationen zur Transkulturellen Kompetenz oder mit Konflikttrainings für Jugendliche („chili“) einen Namen. Das TikK seinerseits entwickelte sich in den 18 Jahren seines Bestehens zu einem wichtigen Kompetenzzentrum in den Bereichen der Konfliktbearbeitung, der interkulturellen Öffnung von Verwaltungen, der Initiierung und Umsetzung von Integrationsprojekten und der Bildungsarbeit. Das spezifische Fach- und Handlungswissen von TikK ist sowohl für die öffentliche Hand als auch für die Zivilgesellschaft bedeutend. Das in Zürich domizilierte TikK wurde 2012 mit dem Doron-Preis geehrt.
 
Websites:
www.redcross.ch / www.chili-srk.ch / www.transkulturelle-kompetenz.ch
 
Kontakt:
Hanspeter Fent, Geschäftsleiter TikK, 079 646 54 35
Christine Kopp, Leiterin Departement Gesundheit und Integration SRK, 079 814 99 49
 
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