Beispiel 4
Gemeindeentwicklungsprojekt
Ausgangssituation:
Gewalttätige Auseinandersetzungen von allem von Jugendlichen ausländischer Herkunft in der Schule und im öffentliche Raum. Zunahme des Misstrauens und Feindseligkeit gegenüber der ausländischen Bevölkerung bis hin zur Ablehnung von Einbürgerungsgesuchen. Zunehmende Ratlosigkeit der Behörden und unkoordiniertes Vorgehen der verschiedenen Organisationen, Initiativgruppen, u.a.
 
Einbezogene Projektpartner:
Gemeinderat, Vertreter der Bevölkerung, verschiedene Organisationen, Vereine und Parteien, Hochschule für Soziale Arbeit (Kooperationspartner).
 
Was wurde erreicht?
» Bildung einer Arbeitsgruppe mit den Projektpartnern, welche so zum ersten Mal gemeindeübergreifend an diesem Projekt arbeiten.
» Die Arbeitsgruppe beschliesst die Umsetzung folgender Teilprojekte im Rahmen des Gesamtprojektes (Teilprojekte zum Teil realisiert, zum Teil noch im Gang).
» Eröffnung eines Frauencafés, wo den Frauen verschiedener kultureller Hintergründe Raum geboten wird, sich zu treffen und aktuelle Fragestellungen zu Themen wie Bildung, Erwerbsarbeit, Gesundheit und Erziehung zu diskutieren. In dieser Gemeinde sind Migrantinnen von der Erwerbslosigkeit verhältnismässig stark betroffen. Es werden Alternativen geprüft, die die ökonomische Unabhängigkeit der Frauen fördern sollen.
» Jugendbereich: Erstellung eines Jugendleitbildes; Durchführung einer Veranstaltung zum Thema «Umgang mit Gewalt und Konflikten» für die freiwilligen Mitarbeitenden und für Eltern, die als Freiwillige im Jugendbereich tätig sind;
» Schulbereich: Bestandesaufnahme der Probleme und Erarbeitung eines Aktionsplans. Einrichtung einer Schulsozialarbeitsstelle.
» Einbezug der lokalen Wirtschaft (KMUs)
» Quartierarbeit: Durchführung einer Quartieranalyse, Dokumentation von Problemstellungen, Einbezug von neuen Mitgliedern, im Speziellen MigrantInnen
» Durchführung eines Integrationsprojektes auf verschiedenen Ebenen.
» Fotoausstellung in der Gemeinde.
» Positive Berichterstattung in der Lokalpresse.

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