Beispiel 2
Zoff um Jugendtreff
Ausgangssituation:
Vandalismus im Jugendtreff – Kampf um Räume zwischen ethnischen Gruppen – tätliche Angriffe auf Jugendarbeiter – Szenenverlagerung auf öffentliche Plätze und Einkaufszentren nach der Schliessung eines Treffs – Rassismusvorwurf an die Adresse einzelner Jugendtreffleiter – steigende Ratlosigkeit bei Kommissions- und Behördenmigliedern und Vorwürfe an die Freizeitleiter, sie seien inkompetent – Klagen über Unverständnis der verantwortlichen Instanzen seitens der Treffleiter.
 
Einbezogene Projektpartner:
Alle JugendtreffleiterInnen eines Kantons, Jugendliche, AnwohnerInnen eines öffentlichen Platzes, Behörden- und Kommissionsmitglieder, VertreterInnen von AusländerInnenvereinigungen.
 
Was wurde erreicht?
» Einführung und Erprobung neuer Verhaltensregeln im Umgang mit Klagen der Bevölkerung über Unruhe, Unordnung und Gewalt.
» Neue Ansätze im Bereich der Jugendarbeit mit sich bekämpfenden ethnischen Gruppen, die teilweise auch bei der Bevölkerung die Einsicht in interkulturelle Konflikte ermöglichte und den bewussten Einbezug von MigrantInnen bewirkte.
» Beschluss des Regierungsrates, die Stelle eines Kulturvermittlers im Projekt «Gassenarbeit im Migrationsbereich» zu schaffen.
» Jugendpolitisches Leitbild für den Kanton aufgrund des TikK-Schlussberichtes, das von der zuständigen Behörde des Kantons und den TreffleiterInnen ausgehandelt und akzeptiert wurde.

Beratung bei interkulturellen
Konflikten und Rassismus
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