Beispiel 1

Wir dulden kein rassistisches Verhalten in unserem Unternehmen
Ausgangssituation:
Ein Personentransportunternehmen duldet kein fremdenfeindliches oder rassistisches Verhalten ihres Personals gegenüber ausländischen Kunden. Mit dieser klaren Botschaft reagierte die Geschäftsleitung auf bekannt gewordene Vorfälle und auf vermehrte Reklamationen von KundInnen. Dabei war der Geschäftsleitung klar, dass sie angesichts vieler belastender Alltagssituationen nicht einfach einseitig Toleranz fordern konnte. Aber wie sollte man das Problem anpacken?

So wurde mit TikK ein Weiterbildungsangebot geplant, das die am häufigsten vorkommenden, problematischen Situationen mit ausländischen und sich oft höchst unangenehm einmischenden schweizerischen Fahrgästen in Theaterszenen umsetzt. Dabei ging es zuerst darum, die in diesen Szenen wieder hochkommenden Emotionen, Ambivalenzen und spontanen Bewertungen zu reflektieren. Als nächstes wurden diese auf ihre Hintergründe befragt, um dann die Frage zu stellen, welche deeskalierenden, konfliktberuhigenden Verhaltensalternativen möglich sind. Und diese Alternativen mussten in einem weiteren Schritt erprobt und eingeübt werden.
 
Einbezogene Projektpartner:
Personal- und Teamentwicklung, regionales Zentrum, Aus- und Weiterbildung der Regionalstelle.
 
Was wurde erreicht?
» Es gelang TikK, mittels dieser Forumstheater-Methode die Botschaft «rüberzubringen», dass eine Form von professionellem Umgang mit Konfliktsituationen möglich ist, bei welcher man sich nicht verleugnen muss.
Beratung bei interkulturellen
Konflikten und Rassismus
TikK
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